Saturday, January 20, 2007

schlammigen fluss namens río sierpe nach sierpe, wo wir dann nach einer busfahrt von 16 stunden mit einigen pausen und schlaglöchern wieder in cartago ankamen.

durch die felsenküste hindurch in einen...

zurück gings dann zuerst mal mit dem boot übers meer,

kuhreier überm zelt, die genau beobachteten was wir machen.

zum anbeißen.

so sieht man dann halt aus, nach einer nacht mit wenig schlaf. schließlich wurden wir in dieser nacht beide krank und mussten die reise frühzeitig beenden.

beim unterfahren dieser brücke hatten wir besonderes glück, da eine affenfamilie von bestimmt 30 affen vom rechten zum linken ufer sprang.

die strömung des flusses ist mal stärker, mal schwächer und zieht einen mal berg aufwärts oder richtung meer.

hier macht sich grade ein grünreier auf den weg.

er schlängelt sich durch den dschungel und ist landschaftlich wunderschön. es sind auch hunderte von fischen zu sehen.

als ende und höhepunkt der kajaktour sind wir dann noch in einen kleinen fluss gefahren, der immer kälter und klarer wird, je weiter man ihn hoch fährt.

wenn man dann noch morgens früh austeht, um tunfisch-tomaten-sandwich zu machen, kann man in einer der pausen sogar noch schlemmen.

schön daran ist: man kann wohin man möchte und immer wieder kleine pausen in wunderschönen buchten machen.

marita und ich fuhren dann mit dem bus nach drake an der westküste der halbinsel. auch hier gibt es noch nicht so viel tourismus. da die motorbootfahrten relativ teuer sind, haben wir uns an diesem tag für einen doppelkajak entschieden.

schließlich seilten wir uns von unseren mitschülern ab um alleine weiter zu reisen. der links ist oscar und hatte ne menge zu erzählen.


morgenstimmung im örtchen.

wieder gings nach puerto jiménez um frühstück zu kaufen. am kap gibt es nämlich einfach nichts.

marita ist ja echt cool geworden. aber in dieser nacht ist sie wegen des geviechs total ausgerastet.

auch die meeresfarbe spricht für sich. in den bäumen saßen unzählige aras. kein mensch ausser ein paar wenige ticos waren am strand.

der strand von matapalo ist der bisher schönste den ich gesehen habe. super zum surfen, wegen der felsen allerdings sehr gefährlich. liegt man auf dem brett, tauchen neben einem schildkröten auf um nach luft zu schnappen.

aber vorher gönnten wir uns noch einen kühlen drink.

doch für studenten leider zu teuer. deshalb mussten wir mitten im dschungel das zelt aufstellen.

auf einer kleinen lichtung stand dann ein wunderschönes, pickfeines hotel mit 10 betten, pool und tischtennisplatte deutschen fabrikats.

aber ist auch mal ne erfahrung wert mit einem nicht jeep durch den dschungel zu reisen.

nur mit nem japanischen kleinbus unterwegs.

sand mit schlaglöchern, riesigen bodenwellen, flüssen ohne brücken und wir...

dann gings weiter ans cabo matapalo. die strasse dorthin war echt unglaublich.

frühstück in der hängematte.

arm macht kreativ. so bestehen die zäune aus ehemaligen sägeblättern, die nun als dekoration und einbruchschutz dienen.

hier mal die ganze schule auf dem nachhause weg.

das restaurant ist nicht nur zum fischessen genial sondern auch zum die toilette besuchen. kleine bunte halogenstrahler, die ihre farben langsam ändern, geben dem besucher ein gefühl waren entspannseins.

die landschaft ist so abwechslungsreich wie in guanacaste nur enger beisammen. es geht durch savanne und dschungel.

hier ist der tourismus fast gleich null. man kann einigermaßen günstig unterkommen und einfach mal natur pur genießen.

am folgenden tag gings dann weiter in den süden an den golfo dulce. zuerst in die hafen- und fischerstadt golfito, nachmittags dann nach puerte jiménez auf der halbinsel peninsula de osa.

selbst die transen-fee ist gekommen.

dominical ist wirklich ein hässlicher ort. zum surfen aber genial, da die welle sehr gleichmäßig bricht. weil man hier abend nichts machen kann, treffen sich alle vom ort in einer kleinen dicothek.

die drei vorarlberger beim sonnenuntergang in dominical.

als schulausflug mieteten wir uns dann einen 8-mann bus um den süden costa ricas zu erkunden.
der zuckerrübensaft wird hier ganz frisch gepresst. da er so viel zu süß wäre muss man ihn mit 80% orangensaft verdünnen.

es ist ungalublich, was man in deutschland nicht alles nicht hat und kennt.

am letzten tag machten wir dann eine exkursion auf den markt. unser lehrer zeigte uns verschiedenste kräuterarten und früchte.

flut war immer früh morgens und spät nachmittags, also musste ich immer schon um kurz nach 5 aufstehen, um keine welle zu verpassen.

egon meinte, er müsse neben dem regulären unterricht noch eine privatlehrerin haben. ;-)

der andere vorarlberger didi ist echt ein urgestein. daneben mit blondem engelshaar die jeannine aus zürich.

das war unser lehrer namens alfonso, der nicht nur über sprachen sondern über vieles mehr bescheid weiss.

links das geburtstagskind sitzend, in der mitte der schulleiter eric und rechts eine fleißige schülerin.

anlass des schulfestes war der 30. geburtstag von thomas. sein wunsch waren echte österreichische weckknödel.

hier einer unserer mitschüler: der egon, koch aus vorarlberg. er grillte was das zeug hielt. schließlich hatte auch er schon lange kein schulfest mehr.

am abend gings meistens gut essen. wein, weiber und gesang. eine musikantengruppe beim besame mucho singen.

wir hatten täglich von 10 bis 14 uhr schule. am ersten tag auf dem schulweg fühlten wir uns wie damals. nur die schultüte fehlte. die wird bei denen hier übrigens nicht getragen sondern geraucht.

da jacó bei surfern sehr beliebt ist, musst natürlich das board mit. um billig zu übernachten das zelt und kleidung für 2 wochen.


nach einem wochenende in cartago ging es dann in den süd-westen von costa rica nach jacó zum schulunterricht in spanisch.